Weite, Wind und Winnetou

Sonntag, 12. Mai: Die Tour ist geweiht. Nach kurzer Nacht in der Koje taucht morgens ein katholischer Pfarrer in voller Montur auf der Raststätte auf. Umringt von einer Schar Biker in voller MC-Kluft bekommt die Tour gesegneten Zuspruch von oben. Die Raubeine mal ganz handzahm.

Zuspruch von oben

Derart gesegnet schlängelt sich der Konvoi anschließend durch den kroatischen Karst. Eine zerklüftete, spärlich bewachsene Kalksteinlandschaft. Weite, Wind und felsige Kargheit. „Wie bei Winnetou“, stellt Mirko richtig fest. Fast reibungslose, mit vielleicht zwei Stunden wirklich fixe Grenzabwicklung rüber nach Bosnien. Nur der Seat für den mobilen Sanitätsdienst am Krankenhaus in Srebrenica darf nicht mit rein. Zu alt, Euronorm 2 reicht auch auf dem Balkan längst nicht mehr. Abends Ankunft in Livno, einer kroatisch geprägten Kleinstadt, die während des Bosnienkrieges zur nie international anerkannten Teilrepublik „Herceg Bosna“ innerhalb Bosnien-Herzegowinas gehörte. Abendessen im schicken „Hotel Park“. Abschließend Ausflug in den „Acoustic Pub“ der ansässigen Biker vom Moto-Klub Vukovi Livno, genannt die Wölfe.

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